Stefan Fritschi
duelliert sich gegen Kaspar Bopp um das Amt des Stadtpräsidenten.
Während zwei Wochen in den Sommerferien bewohnten fast 1000 Teilnehmende die Zeltstadt «Aquileya». Ein Rückblick.
Lagerleben Auf einer grossen Wiese am Waldrand errichteten 15 Cevi Abteilungen darunter drei Gastabteilungen aus der Region Zürich, eine temporäre Zeltstadt. Passend zum diesjährigen Motto «Wasserstadt» entstand eine Hafenpromenade mit einem doppelstöckigen Hafencafé, kleinen Themenhäuschen wie eine Leseecke, einen Coiffeur und einem eigenen Lager-Radio, sowie neun grossen Sarasanis. Diese aus Blachen geknüpften Zelte bieten je nach Grösse mehreren hundert Personen Platz.
Bevor die Kinder anreisten, bauten rund 360 Leiterinnen und Leiter die gesamte Infrastruktur auf. Anschliessend folgte ein zehntägiges Programm: Die Hauptgeschichte drehte sich um die Regierung von Aquileya, die Hilfe von den teilnehmenden Kindern benötigte. Ein Wal ist in ihrer Stadt gestrandet und hat Plastik im Bauch, doch die übrigen Bewohner der Wasserstadt sind zu beschäftigt, um sich um ihn zu kümmern. Dieses Problem soll während des Lagers gelöst werden.
Drei Jahre hat die Planung dieses Abenteuers gedauert. Das Regionallager findet in dieser Grösse zum dritten Mal statt. Das erste Mal wurde ein WS-Sommerlager im Jahr 2011 durchgeführt. Danach sollte immer in 6-Jahres-Abständen wieder eines geplant werden. 2017 hat das dann auch gut funktioniert. Im 2023 hat sich dann kein Organisationskomitee finden lassen, weshalb das dritte WS-Sommerlager mit zwei Jahren Verzögerung in diesem Jahr stattgefunden hat.
Nach zwei Wochen ist nun der grösste Teil wieder abgebaut und zurück bleibt eine grosse Wiese, die nur erahnen lässt, was für ein lebendiges Lagerleben hier noch kurz zuvor stattgefunden hat. So wurde aus einer leeren Wiese nicht nur eine Zeltstadt, sondern auch ein Ort, der noch lange in den Köpfen und Herzen der Teilnehmenden weiterbesteht.
Andrina Schmid v/o Gwyn /cnb
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