Geist Anna
hat keine offizielle Spuk-Lizenz, trotzdem geistert sie in der Villa Heimenstein herum.
Kantonsrat Urs Glättli will für die GLP in den Winterthurer Stadtrat einziehen.
Am Freitag ist die GLP in den Wahlkampf gestartet. Mit zehn Ideen will Kandidat Urs Glättli die Wählerinnen und Wähler von Winterthur überzeugen.
Politik Urs Glättli ist die Antwort der GLP auf den Rücktritt ihrer Stadträtin Katrin Cometta. Bei den Wahlen am 8. März 2026 tritt sie nicht mehr an. Mit welchem Programm Urs Glättli den GLP-Sitz retten will, verriet er am vergangenen Freitag zu seinem Wahlauftakt. Der Plan zum Sitz umfasst zehn Ideen für Winterthur. Ein Punkt sticht dabei besonders heraus: Wird er Stadtrat, will er eine zehn Kilometer lange Hecke in der Stadt realisieren. «Nicht am Stück, nein», wie er auf Nachfrage mit einem Schmunzeln sagt. Dem Fachkräftemangel will er mit einer besseren Integration von Ausländern entgegnen. «Es ist nichts als sinnvoll, dieses Potenzial zu nutzen», wie er sagte. Ebenfalls Potenzial habe die Dialogkultur zwischen Stadtrat und Bevölkerung. Es sei aber mitnichten alles schlecht. In vielen Punkten sei die Stadt bereits gut aufgestellt, etwa bei der Stadtentwicklung als Kultur-, Garten- und Bildungsstadt. «Grundsätzlich ist die Bevölkerung mit der Stossrichtung zufrieden, man muss nicht alles auf den Kopf stellen», so Glättli. Er beschreibt seine Politik als «liberal im Denken, sozial im Herzen und grün im Handeln. Das entspricht mir als Mensch und widerspiegelt auch mein bisheriges politisches Wirken.» spo
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