Geist Anna
hat keine offizielle Spuk-Lizenz, trotzdem geistert sie in der Villa Heimenstein herum.
Das «Haus Winterthur» befindet sich gleich neben dem Bahnhof.
Haus mit Namen Hätte Winterthur einen Bruder, er könnte St. Gallen heissen. Beide Städte sind mittelgross und in vielen Bereichen miteinander vergleichbar. Eine Zugverbindung von 40 Minuten macht den Bruder auch zum Nachbarn. Die schmucke Altstadt lädt zum Flanieren und Staunen ein, während die Stiftskirche mit ihrer sagenhaften Bibliothek einen tiefen Blick in die Geschichte möglich macht. Die Geschwisterliebe scheint gegenseitig zu sein, denn in St. Gallen – an prominenter Lage beim Bahnhof – steht das «Haus Winterthur». Eine Hommage an die Freundschaft? Nicht ganz, wie die Recherche zeigt, die zur Axa führt. «Die Liegenschaft ist heute im Besitz der Axa Anlagestiftung. Der Schriftzug erinnert an eine Ära vor 2006, bevor die damalige Winterthur Versicherung von der französischen Versicherungsgruppe Axa übernommen wurde. Damals fungierte die Liegenschaft als Symbol der Winterthurer Versicherung», sagt Mediensprecherin Michaela Leuenberger. spo
echo@winterthurer-zeitung.ch
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